
Auf dem Boden hängt das Gelingen der elektronischen Komponenten von Sekunden und Millimetern ab – vom Zykluszeitraum, von der Tiefe der Aushärtung usw. Eine unvollständige Aushärtung führt zu Mikrorissen, Delaminierungen sowie anderen Defekten, die im Einsatz sichtbar werden. Eine übermäßige Aushärtung wiederum belastet die Komponenten. Die Lampe muss eine konstante Energiemenge liefern – nicht etwas, was zufällig passiert.
Was wirklich wichtig ist
Wir bauen diese UV-Aushärtungslampen um die Wellenlänge von 365 nm herum – das ist die Wellenlänge, die mit den Photoinitiatoren in den meisten Epoxid- und Silikonkomponenten übereinstimmt. Die maximale Strahlungsintensität liegt bei 12–16 W/cm², wodurch eine Energiedichte von 3–6 J/cm² erreicht wird – bei typischen Arbeitsgeschwindigkeiten. Der Quarztubus verfügt über einen dichroischen Reflektor, der das Spektrum der ausgestrahlten Energie beeinflusst und eine Überhitzung durch Infrarotstrahlung verhindert. Die Temperatur des Substrats bleibt in den meisten Geräten unter 65 °C. Die Stabilität der Ausstrahlung liegt innerhalb von ±2 % über die gesamte Lebensdauer der Lampe von 3.000 Stunden – gemessen bei einer festgelegten Arbeitsentfernung von 10 mm mit einem kalibrierten Radiometer.
Warum das in der Produktion funktioniert
Wir halten die Ingenieursarbeit inhouse und kontrollieren die Kosten, sodass der Preis nicht auf Kosten der Qualität geht. Das Ergebnis ist eine Lampe, die die Komponenten schneller aushärten kann, eine tiefere Aushärtung bewirkt und eine gleichmäßige, faltenfreie Oberfläche erzeugt. Die stabile Spektralausstrahlung reduziert Ausschuss durch Alterungsprozesse der Lampe. Zudem macht das ozeongefreie Design die Belüftung in geschlossenen Geräten einfacher.
In der Praxis können Sie höhere Arbeitsgeschwindigkeiten nutzen oder dicke Schichten auftragen, ohne dass zusätzliche Hitze auf die empfindlichen PCBs übertragen wird.
Praktische Details, die Sie beachten sollten
Passen Sie die Geometrie des Reflektors sowie die aktive Länge der Lampe an das Fenster Ihres Geräts an. Eine Arbeitsentfernung von 10 mm ist typisch – doch die Optik beeinflusst die Strahlungsintensität, daher sollten Sie keine Annahmen treffen. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Stromversorgung kompatibel ist – diese Lampen benötigen 300–600 W Leistung und eine stabile Balaststromstärke. Erwarten Sie außerdem eine Anlaufzeit, bis die Intensität stabil ist. Überprüfen Sie die Intensität nach 100, 500 und 1.000 Stunden, um Probleme bereits frühzeitig zu erkennen, bevor die Leistung unter die spezifizierten Werte fällt.